Sitemap08.09.2008  

Distributionen

Die Qual der Wahl

Die Wahl des Betriebssystems für ihren Computer ist eine grundlegend wichtige Entscheidung. Diese wird vor allem durch die intuitive Steuerung und die Kompatibilität mit der marktbeherrschenden Software beeinflusst. Aus diesem Grund sollte sich jeder Benutzer vier Grundfragen stellen, was für Ansprüchen sein Betriebssystem genügen soll:

Ein Betriebssystem sollte immer diesen 4 Hauptfragen entsprechend ausgewählt werden. Da sie sich wahrscheinlich über Linuxsysteme, als Alternative zum herkömmlichen Windows informieren möchten, haben wir ihnen auf: zegeniestudios.net, einen kleinen aber feinen Fragebogen, welche ihnen die Auswahl einer Linux Distribution erleichtern soll.

Was ist eine Distribution?

Eine Linux-Distribution ist eine Zusammenstellung von hauptsächlich freier Software zum Zwecke der Weitergabe oder des kommerziellen Vertriebs. Die Distributionen enthalten neben dem eigentlichen Linux-Kernel noch weitere Software, um so den jeweiligen Ansprüchen an das Gesamtsystem besser gerecht zu werden. wikipedia

Was einmal klein begann, gibt es heute wie Sand am Meer. Sie unterscheiden sich im wesentlichen in der Art der Installation, was für Softwarepakete dabei sind, gibt es Handbücher zur jeweiligen Distribution usw. Bekannte Distributionen sind : Ubuntu, Mandriva, Fedora, Knoppix.
Es ist völlig normal, dass man als Linux-Neuling verschiedene Distributionen ausprobiert und sich dann schlussendlich für eine entscheidet. Oft liegen die Vor- und Nachteile einer jeweiligen Distribution im Kleinen und sehr benutzerabhängig. Zu sagen: Diese Distribution ist mit Abstand die beste, ist praktisch unmöglich. Erfahrene Benutzer können aber das Einsteigerpotenzial in etwa einschätzen und so den Einstieg erleichtern. wieder empfehlen wir den Link: zegeniestudios.net

Ein paar Distributionen im Überblick

Ubuntu

Ubuntu ist eine auf Debian basierende Linux-Distribution, also ein Computer-Betriebssystem und eine Sammlung von aufeinander abgestimmten Programmen. wikipedia

Der Schwerpunkt legen die Entwickler von Ubuntu auf die Benutzerfreundlichkeit. Ubuntu beachtet spezielle Sicherheitsaspekte. So wird der während der Standartinstallation eingerichtete User in seinen Rechten eingeschränkt. Durch den Befehl "sudo" kann er trotzdem Applikationen im Root-Modus ausführen. Vorteil davon ist, dass dadurch der User bewusst mit seinen Root-Rechten umgeht, was im Gegensatz zu den meisten Windows-User, welche bequemlichkeitshalber im Administratoren-Modus arbeiten, gewisse Fehler vorbeugen kann. Als Desktopoberfläche wird standartgemäss GNOME eingesetzt. Später kamen KDE und XFCE hinzu. Was genau Benutzeroberflächen sind, wird in einem anderen Kapitel erklärt.

Die Entwickler von Ubuntu haben sich zum Ziel gesetzt, dass alle 6 Monate eine Aktualisierung des Systems verfügbar ist. Diese sollte nach Möglichkeit an die von GNOME anknüpfen. So versucht Ubuntu, sowohl eine aktuelle als auch eine stabile Distribution für den normalen Anwender zu sein.
Ein weiterer wichtiger Punkt, ist das Begehren der Entwickler ein möglichst Barriere freies Betriebssystem zu Schaffen, um den Zugang für möglichst viele Menschen zu ermöglichen.

Mandriva

Mandriva Linux ist eine Linux-Distribution des französischen Unternehmens Mandriva (ehemals Mandrakesoft). wikipedia

Mandriva-Linux gilt als eine einsteigerfreundliche Distribution und bietet eine breite Hardwareunterstützung. Das Betriebssystem ist in mehreren Versionen erhältlich. Die wohl wichtigste Version ist die kostenlose Download-Version, welche aber keine kommerziellen Pakete beinhaltet, jedoch nachinstalliert werden können. Als Desktopoberfläche wird standardmässig KDE verwendet, aber auch GNOME und ICEWM werden gut unterstützt.

In Sachen Support sieht es bei Mandriva etwas anders aus als bei Ubuntu:

Fedora

Fedora Core ist eine einfach zu installierende Linux-Distribution, die aus dem ehemaligen Red Hat Linux heraus entstanden ist. Das aktuelle Release ist Fedora Core 6 (Zod). wikipedia

Das Fedora-Projekt hat den Grundsatz, dass nur Software mit vollständig freien Lizenzen verwendet werden dürfen. Dadurch will man spätere Lizenzstreitigkeiten vermeiden. So bringt die Grundinstallation zum Beispiel keine Mp3-Unterstützung mit sich, welche nachträglich installiert werden muss. Als Benutzeroberfläche wird primär auf KDE und GNOME gesetzt.

Auch beim Fedora-Core-Projekt versucht man alle 6 Monate eine neue Version zu veröffentlichen. Aktualisierungen erscheinen etwa 2 Monate nach der eigentlichen neuen Version. Als Nachfolger der alten Red-Hat-Linux-Versionen ist Fedora sehr beliebt. Viele Software welche früher für Red-Hat erhältlich waren, sind heute in Fedora integriert, womit diese Distribution von vielen Firmen unterstützt wird. Auch wird sie trotz der kurzen Releasezyklen gerne in Rechenzentren eingesetzt, so auch auf den Servern der Wikipedia.

Knoppix

Knoppix ist eine freie Linux-Distribution, die sich als Live-CD direkt von einer CD/DVD starten lässt und KDE, OpenOffice.org, Gimp, Mozilla, XChat, Gaim und viele andere Programme beinhaltet. Sie wurde von Klaus Knopper entwickelt, von dessen Namen sich auch die Benennung Knoppix ableitet, sowie von einem Team weiterer Programmierer. Knoppix liegt hin und wieder Computerzeitschriften bei und basiert auf einer Mischung aus Debian GNU/Linux Unstable und Testing. wikipedia

Knoppix bietet eine gute Möglichkeit seinen Computer auf seine Linuxtauglichkeit zu prüfen und um erste Einblicke zu erhalten. Es wird nichts installiert und das System läuft rein von der CD aus. Damit werden Schäden verhindert und der User kann nach Herzenslust testen. Zusätzlich verfügt Knoppix über eine Funktion, welche das Installieren auf die Festplatte ermöglicht, aber nicht das Ziel ist. Eine bekannte Abwandlung ist das nur etwa 50 Mb grosse "Damn small Linux" wikipedia.

Fazit

Diese oben genannten Punkte und Überlegungen sind nur kurz angerissen und wenig tiefgreifend. Sie sind dazu gedacht, ihnen einen gewissen oberflälichen Einblick zugeben und wenn sie sich spezifisch für eine Distribution interessieren, empfehlen wir ihnen sich über die jeweilige zu informieren.

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