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Letzthin stand ich vor dem Problem, dass ich eine PDF-Datei online zugänglich machen sollte. Ziel war es, das Dokument als Katalog darzustellen. Da mir Flash nicht liegt bzw. ich kein grosser Fan davon bin, lag es nahe, alle Seiten des Dokuments als Bildergalerie zu präsentieren. Um Zeit zu sparen suchte ich nach einer Möglichkeit, PDF-Dokumente schnell und einfach in Bilddateien umzuwandeln. Dabei wäre es von Vorteil, wenn jede Seite als einzelnes Teilbild zerteilt und gespeichert wird. Nach kurzer Suche im Internet und in Synaptic wurde ich mit imagemagick fündig.
Gwibber vs. TweetDeck
Samstag, den 26. Juni 2010 um 20:26 Uhr
Für Ubuntu existieren zahlreiche Twitter-Clients. Seit Lucid ist Gwibber bereits vorinstalliert. Gwibber beherscht alle nötigen Grundfunktionen und doch genügt er meinen/unseren Ansprüchen nicht. Auf der Suche nach einem anderen Client bin ich letztlich bei TweetDeck hängen geblieben. Die Einstellungsmöglichkeiten und auch die Funktionsweise haben mich schlichtweg überzeugt.
Ein ungleicher Kampf
Da wir/ich mehrere Accounts besitzen (@studipiepst, @J_Furrer, @erbenux) bietet es sich an, auch einen Client zu benützen, welche mehrere Zugänge verwalten kann. Gut, Gwibber bietet diese Möglichkeit auch. Doch TweetDeck stellt es ganz klar besser dar und wir kommen somit gleich zum wichtigsten Auswahlkriterium: Das Design.
Die Accountverwaltung/-darstellung
Gwibber verfolgt gute Ansätze und setzt sie, meiner Meinung nach, wiedersprüchlich um. So gesehen ist (1) gerade zu exemplarisch. Wieso wird für die verschiedenen Benutzer nur ein Account Zeichen angezeigt? Gut es wird farblich hinterlegt, doch auch das muss man in den Einstellungen zuerst festlegen. Ansonsten sieht man dort einfach zwei Twitter Symbole und weiss nicht, wer gerade was schreibt.
Das Eingabefeld
Minimalismus in Ehren, doch auch da vergibt Gwibber die Chance funktionell aufzuwarten. Mag sein, dass das Eingabefeld (2) seinen Zweck erfüllt, doch bietet Tweetdeck hier wiederum bessere Funktionen (URL-Shortner, Übersetzer, Hastagliste), ohne dabei aufgeblasen zu wirken.
Die Einstellungen
TweetDeck bietet eine wahre Fülle von Einstellungsmöglichkeiten (3). Vorallem die Möglichkeit mit bit.ly zu arbeiten, kompletieren die ganze Sache. Gut, manche sagen sich jetzt, dass man viele Einstellungen in Gwibber gar nicht benötigt, da es sauber ins System integriert ist. Doch schon die Tatsache, dass Gwibber bit.ly nicht unterstützt, ist für viele ein Minuspunkt.
Die Timeline
Hier (4) gibt es nicht viel anzufügen. TweetDeck zieht das Konzept einfach durch und schaft dadurch Übersicht. Auch die "Tabs" (5), welche in Gwibber zum Einsatz kommen sind nur halb umgesetzt. Wie in der Accountverwaltung wird dort nur ein Symbol mit Text angezeigt. Gerade für Vieltwitterer geht so die Übersicht schnell flöten oder kann sich jemand bei schnellem Überfliegen der Spalten erahnen, welcher Account jetzt mit "Symbol"-Replies gemeint ist?
Fazit
Die obigen Punkte waren der Hauptgrund, weshalb ich mich für TweetDeck entschieden habe. Gerechtigketeishalber muss ich an dieser Stelle noch erwähnen, dass Gwibber in puncto "Ubuntuness" ganz klar die Nase vorne hat. Wie oben kurz erwähnt, integriert sich Gwibber perfekt in die Desktopoberfläche (Benachrichtigungsanzeige, Notify, Theme...). Wer jedoch mit diesem Manko leben kann, ist mit TweetDeck sicher besser bedient. Wie man Tweetdeck installiert, habe ich hier kurz notiert.
Was ist eure Meinung? Gibt es noch andere Clients, welche TweetDeck das Wasserreichen können?




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